Das diesjährige Herbstseminar findet vom 10. bis 13. September in Dresden statt – vier Tage voller Physik, spannender Experimente und Einblicke in aktuelle Forschung.
Euch erwarten Seminare und praktische Experimente, die euch bei der Vorbereitung auf die IPhO unterstützen. Außerdem planen wir Exkursionen und Ausflüge in Dresden, bei denen ihr die Stadt und ihre wissenschaftlichen Einrichtungen entdecken könnt. Eingeladen sind alle Schüler:innen, die Lust auf Physik haben – unabhängig davon, ob ihr bereits an Auswahlrunden der PhysikOlympiade teilgenommen habt oder ganz neu dabei seid. Freut euch auf Vorträge, Spieleabende, Laborführungen und viele Gelegenheiten, spannende Fragen zu stellen und Wissenschaft hautnah zu erleben.
Die Teilnahme ist kostenlos, ebenso die Anreise mit dem Zug. Wichtig: Bitte bucht euer Zugticket direkt nach der bestätigten Anmeldung und nutzt dabei unbedingt den Sparpreis und eine Bahncard – so bleibt die Fahrt für uns alle am günstigsten. Am besten nutzt ihr dazu diesen Link, so bekommen wir als Verein über Bildungsspender einen Teil des Geldes.
Nach der Online-Anmeldung müsst ihr außerdem ein PDF‑Formular von euren Eltern unterschreiben lassen und wieder hochladen. Wenn alles korrekt ist, erhaltet ihr eine Bestätigungsmail. Sollte dies nach 2 Wochen noch nicht hochgeladen sein, werdet ihr wieder abgemeldet und Schüler:innen auf der Warteliste rutschen nach. Danach sucht ihr direkt das günstigste Zugticket heraus. Die JugendBahnCard 25 kostet nur 7,90 € und lohnt sich immer – sie wird ebenfalls erstattet. Falls ihr sie noch nicht habt, kauft sie bitte vor der Buchung. Sobald ihr eure Tickets gekauft habt, füllt ihr das Reisekostenrückerstattungs‑Formular aus und ladet es ebenfalls als eine einzige PDF‑Datei hoch. Solltet ihr bereits volljährig sein, müsst ihr einmal nachrechnen ob sich eine Bahncard lohnt und das PDF-Formular selber unterschreiben. Flexpreise werden nur noch in Ausnahmefällen erstattet!
Das angegebene Kursangebot kann sich noch ändern. Bitte gebt bei der Anmeldung mit den Sternen an für welche Exkursionen ihr euch interessiert. Die beliebtesten werden dann angeboten.
Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit an herbst-seminar@orpheus-verein.de wenden.
Die Anmeldung ist offen :)
| Zeitraum | Donnerstag, 10. September 2026 ab 12:00 Uhr bis Sonntag, 13. September 2026 um 13:00 Uhr |
| Teilnehmerbeitrag | |
| Veranstaltungsort | Zellerscher Weg 12-14, 01069 Dresden |
| Unterkunft | a&o Hostel Dresden Hauptbahnhof, Strehlener Str. 10, 01069 Dresden |
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Dieser Vortrag richtet sich an jüngere Teilnehmer denen noch Wissen in der Mathematik der Unterstufe fehlt. Es werden für die IPhO notwendige Themen behandelt wie:
Achtung! Voraussetzung für alle, die am Samstag experimentieren wollen.
Dieser Vortrag führt in die wichtigsten Techniken zur Auswertung experimenteller Daten ein und gibt praktische Ratschläge für das Auswahlverfahren. Es geht um die Grundlagen des experimentellen Arbeitens und der Auswertung, insbesondere der Fehlerrechnung.
Einführungsvortrag zum eindimensionalen Integrieren. Vermittelte Themen:
Da dies ein Einführungsvortrag ist, geht es vor Allem um die Anwendung und gerade bei den fortgeschrittenen Themen nicht um die mathematischen Beweise.
Einführungsvortrag zum Differenzieren in einer Dimension (partielles Differenzieren).
Inhalt:
Die Anwendung wird im Mittelpunkt stehen (weniger die exakte Herleitung) - dazu dienen Beispielaufgaben zu Ableitungen spezieller Funktionen, Kurvendiskussion und auch Physikaufgaben, die damit gelöst werden können.
Wir lernen die taylorsche Reihenentwicklung anzuwenden, die in vielen Situationen in der Physik anzutreffen ist.
In diesem Kurs werden theoretischen Konzepte zum Auswerten von experimentellen Daten behandelt. Der Kurs eignet sich sehr gut als Vorbereitung auf die Experimentierpraktika.
Für diesen Kurs ist ein Grundverständnis von Funktionen und Differentialrechnung vorteilhaft.
Dieser Vortrag stellt einige grundlegende, in der Physik wichtige Typen von Differentialgleichungen (DGL) und Methoden zu deren Lösung vor. Außerdem wird kurz darauf eingegangen wo die jeweilige DGL in der Physik normalerweise auftritt. Inhalt:
In diesem Vortragen werden die Grundlagen der Fourierreihen und Fouriertransformation erläutert. Dabei wird auf die folgenden Inhalte eingegangen:
In diesem Kurs wird eine Einführung in das mathematische Gebiet der partiellen Differentialgleichungen gegeben.
Eine Einführung zu den Grundlagen der klassischen Mechanik. Es wird nichts vorausgesetzt, da sich der Vortrag tendentiell an weniger forgeschrittenen Teilnehmern orientiert. Wir wollen lernen, Dinge besser anzuwenden, die man theoretisch schon aus der Schule kennt oder noch lernt - denn oft scheitert es in Aufgaben nicht daran, dass man etwas nie gehört hat. Vermittelte Themen:
Dieser Vortrag befasst sich inhaltlich ausschließlich mit Rotationsbewegungen. Vermittelte Themen:
(*) - Um Trägheitsmomente ausrechnen zu können ist die Kenntnis der Integralrechnung von Vorteil.
In diesem Einführungsvortrag wollen wir ein einfaches (Feder-)Pendel verstehen, Intuition dafür entwickeln, wie oft solche Systeme in anderen Gebieten der Physik vorkommen und lernen die zugehörigen mathematischen Zusammenhänge dort zu erkennen.
Geplant ist ein anschaulicher Vortrag mit Übungsaufgaben (bei denen der Zusammenhang zur harmonischen Schwingung teilweise überrascht). Wem es zu langsam ist, kann auch nur Aufgaben machen.
In diesem Vortrag geht es um die Anwendung der klassischen Mechanik auf das Zweikörperproblem im 1/r-Potential. Es werden spezielle Parameter der Bahnen bestimmt, die von den Keplerschen Gesetze erlaubt werden. Am Ende kann es noch einen Ausblick auf spezielle Lösungen des Dreikörperproblems geben.
In diesem Vortrag geht es um Grundlegendes zur Fluiddynamik. Dazu werden Grundgleichungen aus Erhaltungssätzen abgeleitet, mit denen dann das Strömungsverhalten von Fluiden beschrieben wird. Behandelte Themen:
Ein fundiertes Verständnis von Integral- und Differentialrechnung sowie grundlegende Fakten über gewöhnliche Differentialgleichungen sind wichtig für diesen Vortrag.
Hier wird gezeigt, wie man Erhaltungssätze und Symmetrieprinzipien auf manchmal ungeahnte Weise dazu verwenden kann, Mechanikprobleme elegant zu lösen. Die hier vorgeführten Prinzipien können einen das Lösen von Aufgaben zur Mechanik unter Zwangsbedingungen deutlich vereinfachen. Die Themen finden sich im Physikstudium wieder, sind aber für die IPhO kaum relevant. Vermittelte Inhalte:
Dieser Vortrag behandelt die phänomenologische Thermodynamik bzw die Wärmelehre. Diese geht von makroskopischen Größen (Volumen, Temperatur, Druck) aus und beschreibt damit das Verhalten von Körpern. Inhalt:
Für ein besseres Verständnis des Themas empfehlen wir auch das zugehörige Aufgabenseminar Thermodynamik zu besuchen, weil die hier behandelten Themen dort gleich angewendet werden können.
In diesem Vortrag werden Themen behandelt, die in der Uni behandelt werden, aber für die IPhO nicht relevant (zu upgespaced :)) sind. Es wird einen Ausblick darauf geben, wie man aus der mikroskopischen Mechanik eines Stoffes die Grundgleichungen der Thermodynamik herleitet. Themen:
Ein vertieftes Verständnis von Integral- und Differentialrechnung wird vorausgesetzt.
In diesem Vortrag geht es um elektrische Schaltungen, häufigen Bauteilen.
In diesem Vortrag wird nur Gleichstrom behandelt, für die Berechnung von Wechselstromschaltungen ist zusätzlich der Vortrag zur Komplexen Wechselstromrechnung gedacht.
Dieser Vortrag behandelt die physikalischen Grundlagen von Leitern und Halbleitern, sowie die grundlagen für elektrische Schaltungen und wichtige Bauelemente
Dieser Vortrag ist eine Einführung in die Elektrodynamik. Es werden elektro- und magnetostatische Probleme im Vakuum behandelt. Themen:
Für ein besseres Verständnis des Themas empfehlen wir auch das zugehörige Aufgabenseminar Elektrodynamik zu besuchen, weil die hier behandelten Themen dort gleich angewendet werden können.
Dieser Vortrag beschreibt die Rechnungen in Wechselstromkreisen. Themen:
Vorkenntnisse im Umgang mit komplexen Zahlen (z.B. aus dem Einführungsvortrag Mathe) sind für das Verständnis hilfreich.
Dieser Vortrag setzt den ersten Vortrag fort, und setzt Schwerpunkte auf fortgeschrittenere Themen:
Voraussetzung für das Verständnis sind die Inhalte des Vortrages Elektrodynamik 1
Auch hier wird ein Besuch des zugehörigen Aufgabenseminars empfohlen.
Die geometrische Optik findet auf Skalen statt die größer als die Lichtwellenlänge sind. Hier knüpfen wir an das in der Unterstufe vermittelte Wissen zur Optik an und vertiefen dieses deutlich:
Dieser Vortrag befasst sich mit den Phänomenen der Optik auf kleinen Skalen. Es wird das Modell der elektromagnetischen Wellen für die Optik nutzbar gemacht. Dazu werden folgende Inhalte vermittelt:
Dieser Vortrag führt in die Anfänge der Quanten- und Atomphysik ein. Das Ziel ist das erste heuristische Verständnis quantenphysikalischer Phänomene. Es wird die historische Entstehung der Quantenmechanik hervorgehoben: Phänomene, die nicht durch die klassische Physik (Newton'sche Mechanik, Maxwell'sche Elektrodynamik) erklärt werden konnten. Dies beinhaltet folgende Themen:
Es werden keine besonderen Voraussetzungen benötigt. Grundlagenkenntnisse der Thermodynamik und speziellen Relativitätstheorie sind zwar von Vorteil, jedoch nicht zwingend nötig.
In diesem Vortrag geht es um Kernphysik, das heißt dem Aufbau und Verhalten von Atomkernen. Themen:
Grundkenntnis über Atom- und Quantenphysik und spezieller Relativitätstheorie sind für das Einordnen ins große Ganze vorteilhaft, allerdings nicht direkt für den Vortrag notwendig.
Dieser Vortrag führt in die Prinzipien der speziellen Relativitätstheorie ein und vermittelt das nötige Wissen über spezielle Relativitätstheorie in der IPhO.
Einführung in die relativistische Teilchenphysik. Inhalt sind:
Dieser Vortrag zielt auf eine theoretische Formulierung der Quantenmechanik ab, als Ergänzung zur phänomenologischen Herangehensweise des ersten Vortrages. Die Themen sind für die IPhO kaum relevant:
Grundlagen-Kenntnisse von spezieller Relativitätstheorie, Fourier-Transformation, Differential- und Integralrechnung sind für das Verständnis des Vortrags von Vorteil. Hinweis: die meisten Inhalte dieses Vortrags sind nicht IPhO-relevant
Blackboxexperimente sind bei Olympiaden häufig anzutreffen. Wir möchten bei verschiedenen elektrischen Blackboxen herausfinden, was für elektronische Bauteile (Widerstände, Kondensatoren, Spulen) zwischen deren Anschlüssen befindet und nach welchem Schaltplan sie verbunden sind - natürlich ohne Schraubenzieher, aber mit Spannungsquellen und Oszilloskopen. Kenntnisse in Wechselstromrechnung und dem Verhalten verschiedener Bauteile bei Gleich- und Wechselspannung sind nützlich. Grundlagen zur Bedienung von Oszilloskopen gibt es z.B. hier: http://www.orpheus-verein.de/sites/default/files/OSZ.pdf
Wie bestimmt man die Gravitationsbeschleunigung gut? Einfach nur einen Körper fallen zu lassen und die Fallzeit zu messen, ist viel zu ungenau. Aber mit erstaunlich einfachen Hilfsmitteln (Dose, Lineal, Knete, Stoppuhr) kann anhand von Schwingungen auf verschiedenen Wegen die Gravitationsbeschleunigung sehr genau bestimmt werden.
In diesem Experiment geht es um die genaue Bestimmung des Brechungskoeffizienten von Wasser mithilfe eines Flüssigkeitskeils. Dieser Teil stammt original aus der 3. Runde der IPhO 2008 und ist ein typisches Beispiel, wie man aus unerwarteten Materialien (ein Spiegel, zwei Objektträger aus Glas, ein Stativ, Lineale) geschickt ein sehr genaues Experiment durchgeführt werden kann.
Gegeben ein kleiner Plexiglasquader, einige Nadeln und keine Lichtquelle, wie kann man seinen Brechungskoeffizienten bestimmen? Die offensichtlichste Variante ist bei weitem nicht die genaueste! Wir werden mehrere Weisen ausprobieren und ihre Vor- und Nachteile subjektiv einschätzen und (objektiv) berechnen, indem wir den Fehler bestimmen. Vielleicht fällt dir ja auch eine trickreiche neue Variante ein?
Hier können Aufgaben aus den verschiedenen Bereichen gelöst werden - selbstständig, in Gruppen, oder mit Hilfestellung der Betreuer. Man kann sein Verständnis der Gebiete prüfen und vor allem vertiefen. Die Aufgaben haben den Anspruch, IPhO-relevant zu sein.